Künstler
Markus Kaesler
Titel
Atocha
Serie
Transit
Jahr
2017
Ort
Atocha Station, Madrid
Maße
45 cm x 54 cm
Technik
Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, zerschnittenes Negativ rückseitig eingerahmt, Print 2017
Edition
Unikat
Markus Kaesler
Forúm
Serie
Transit
Jahr
2017
Ort
Forum Barcelona, Barcelona
Maße
45 cm x 54 cm
Technik
Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, zerschnittenes Negativ rückseitig eingerahmt, Print 2017
Edition
Unikat
Künstler
Markus Kaesler
Titel
Frankfurt Messe
Serie
Transit
Jahr
2017
Ort
U-Bahn Station Frankfurt Messe
Maße
45 cm x 54 cm
Technik
Handabzug auf Silbergelatine, im 70 cm x 80 cm Passepartout arctic white, zerschnittenes Negativ rückseitig eingerahmt, Print 2017
Edition
Unikat
Transit
„transit“ beschäftigt sich mit Räumen, deren Hauptmerkmal darin besteht, dafür gebaut zu sein, um wieder verlassen zu werden. Orte, deren Bestimmung nicht im Ankommen oder Verweilen liegt, sondern deren Zweck ihre Durchquerung ist. Das Passieren. Als Teil eines Weges. Nicht als Ziel. Die Frage nach dem Woher bleibt ebenso offen, wie die Frage des Wohin. Ein pulsierender Schmelztiegel von sich kreuzenden Wegen. Die Aufnahmen bewegen sich im Spannungsverhältnis zwischen dem Statischen der Architekturen und der Bewegung der Menschen, von denen sie tagtäglich durchquert werden.
Der ursprüngliche reale Ort der Aufnahme spielt zunehmend keine Rolle mehr, da es bei der Aussage der Fotografien mehr um den Transport einer Empfindung geht, als primär um die schlichte Abbildung eines Ortes oder einer Situation. Ausgangspunkt der Serie ist die Überlegung, einen visuellen Eindruck eines Zustands zu schaffen, der mir in der heutigen Zeit omnipräsent zu sein scheint: die aus zunehmender Mobilität und Vernetzung resultierende Geschwindigkeit des Lebens. Immer mehr Menschen sind in ständiger Bewegung. Lokal, global, online, offline, aus freiem Willen und auch gezwungener Maßen. transit versucht diesen Status der Schnelligkeit und des Dazwischen mit fotografischen Mitteln sichtbar zu machen und die Fragen nach dem Woher? und Wohin? zu stellen, die aus diesem empfundenen Zustand der Geschwindigkeit hervorgehen. Existiert das Ankommen noch, oder befinden wir uns in einem ständigen Zustand des transit?