RALF BRUECK

Was passiert, wenn der Mensch nicht eingreift?

– Ralf Brueck

VERFÜGBARE WERKE 

1966 in Düsseldorf geboren, blieb der Künstler seiner Heimatstadt treu und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf von 1995 bis 2003. Gelernt hat er unter anderem bei Bernd und Hilla Becher sowie Thomas Ruff. Das Ehepaar Becher prägte die Düsseldorfer Fotoschule, Bernd und Hilla Becher gelten als „Chronisten der Industriearchitektur“, womit zunächst auch Brueck in Berührung kam. Bereits vor seinem Studium fing er an schwarz-weiß Aufnahmen zu machen - seine Serie Heimatbrücken von 1989 zeigt architektonische Fotografien Düsseldorfs. Brueck gehört zu den jüngeren Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule, aus der Künstler wie Gursky, Höfer, Struth und Ruff, hervorgingen. Wichtig für seine künstlerische Haltung ist eine radikale Sichtweise auf die Welt zu haben und sich nicht nur auf eine wesentliche Sache zu konzentrieren. 

Ungenaue Vorstellungen des Idealismus, die durch individuelle Perspektiven der Selbstentfaltung, Wahrnehmung sowie Berührung entstehen, führen zu verschiedenen Diskussionsansätzen und lassen bei Ralf Bruecks Arbeiten nicht zu viel versprechen. Seine Bilder entschleunigen die Hektik unserer Zeit und wahren die Schönheit der alltäglichen Dinge, für die wir zu oft unseren Blick verlieren. Dennoch überlässt er nichts dem Zufall: jedes kleinste Detail ist ins Genaueste geplant. So ist aus seiner Fotografie im Laufe der Jahre und durch den Einfluss der neuen Technologien ein Bild im Sinne eines Gemäldes geworden, mit künstlichen und ominösen Einschlägen.  In seinen Werken beschäftigt er sich mit Architektur, Natur, und dem Menschen im Wandel unseres Zeitgeschehens. Mit Bearbeitungsprogrammen malt er virtuell um und verzerrt die Wirklichkeit – hierbei geht es um gezielte digitale Manipulation. Er verändert das Foto peu à peu und zweckentfremdet es von seiner ursprünglichen Form. Ein Spiegelbild unserer postmodernen Epoche? Seine radikalen Umformungen schaffen keine Lösungen für undefinierbare und umformalierbare Probleme des Daseins. Doch lassen erahnen, dass in der vorgelebten Stabilisierung unserer Zeit, das Unglückliche nicht aus unserer Außenwelt, sondern in unserem Inneren entsteht und zu Konflikten und Krisen führt. Dabei sind wir durchgehend auf der Suche nach dem entfremdeten Ich - „gibt es ein denn dann richtiges Leben im falschen“? (Adorno)

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AKTUELLE AUSSTELLUNG: "AUFBRUCH!"

18. März bis 30. Mai 2021

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