ANDREAS SCHOLZ

„In etwa 50 Jahren werden die Bilder erst ganz so aussehen, wie ich sie gedacht habe.“

 

– Andreas Scholz

VERFÜGBARE WERKE 

Andreas Scholz ist ein Naturmaler: In impressionistischer Manier malt er seine Bilder im Freien, direkt vor dem Motiv selbst. Damit setzte er sich bereits zu seinen Studienzeiten an der FHS für Kunst und Design in Köln (1976 – 1980) von der „Neuen Wilden Malerei“ der 80er Jahre ab. Zynismus und Ironie stellte er Anmut und Leichtigkeit entgegen.

Interessant ist die Weise in der Scholz seinen Motiven begegnet. Handelt es sich dabei um Landschafts- und Naturmotive „erlebt“ er diese. Beispielsweise durch einen Waldspaziergang oder durch das Schwimmen in einem See. Anschließend filmt oder fotografiert der Künstler das Sujet zu verschiedenen Tageszeiten und wechselnden Lichtverhältnissen. Diese Aufnahmen nutzt er als Vorstudien. Erst danach überträgt er das Gesehene und Erlebte in Öl oder Acryl auf den Bildträger. 

Zuweilen wagt er sich auch an andere Zugänge zur Landschaftsdarstellung heran, wie in der Serie „Bullit“, die in insgesamt 42 Standbildern die Verfolgungsjagd aus dem gleichnamigen Film auf Holzbildträgern (je 30 x 50 cm) darstellt, die zusammengesetzt ein Bildfeld mit den Maßen 210 x 300 bilden. Die legendäre Autoverfolgungsjagd zwischen Frank Bullit, gespielt von Steve McQueen und den Killern war für Andreas Scholz schon immer eine wichtige Sequenz, die er sich wieder und wieder ansah.

Die Bildserie thematisiert neben der künstlerisch reizvollen Übersetzung der ikonischen Filmvorlage in Malerei das Dilemma, in welchem sich Polizisten bei ihrer zum Teil gefährlichen Arbeit befinden. In Bruchteilen von Sekunden müssen sie bisweilen Entscheidungen mit möglicherweise ¬fatalen Folgen treffen. Mit dieser Problematik befasst sich der Film, diese Problematik greift auch Scholz in „Bullit“ auf.

Nicht allen Arbeiten von Scholz liegt eine so ernste Thematik zu Grunde. In vielen Bildern hält der Künstler schöne Augenblicke fest: Vergangene Naturerlebnisse, Harmonie, weibliche Anmut. Diese Bilder haben Angenehmes zum Inhalt.

Sein Werk zeugt also von einer immensen thematischen Bandbreite: Naturerlebnisse, Stillleben, anmutige Frauen. Meist arbeitet Scholz seriell. Seinem Sujet nähert er sich immer wieder von verschiedenen Seiten, um so all seine Facetten festzuhalten.

Charakteristisch für den Künstler ist, dass er unkonventionelle Bildträger nutzt: Mal malt er auf Holz, mal werden die Seiten eines alten Buches als Maluntergrund verwendet. So wird der Faktor „Zeit“ ganz bewusst als Mit-Gestaltungsmöglichkeit verwendet: „In etwa 50 Jahren werden die Bilder erst ganz so aussehen, wie ich die gedacht habe.“, sagt der Künstler. 

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