MARKUS KAESLER

"Ich arbeite größtenteils seriell und verstehe meine Arbeiten nicht als realgetreue Wiedergabe der Wirklichkeiten, sondern vielmehr als Reflexionen über philosophische Fragen"

– Markus Kaesler

VERFÜGBARE WERKE 

Markus Kaesler zeichnet mit Licht. Indem er eine simple Lochkamera verwendet, führt er die Fotografie auf ihre optischen Grundlagen zurück und zeigt, wie viel künstlerisches Potenzial in ihr steckt. 

Die Lochkamera funktioniert im Prinzip genauso wie eine Camera Obscura, nur ist sie viel kleiner: Licht trifft durch eine kleine Öffnung auf lichtempfindliches Material und zeichnet möglichst unmanipuliert darauf. Die Lochkamera baut sich der Künstler je nach Projekt auch einfach mal selber. 

Meist arbeitet Markus Kaesler seriell. Er versteht seine Arbeiten nicht als realgetreue Wiedergabe der Wirklichkeit, sondern vielmehr als Reflexion über philosophische Fragen: Was passiert, wenn wir Heimat und Fremde nicht mehr unterscheiden können? Wie sieht das Dazwischen aus? Was passiert, wenn die Addition des Konkreten zu Abstraktion führt?

In seiner Serie „In-Between” führt er die direkte Konsequenz dieser Gedankengänge vor Augen. Die Arbeiten bewegen sich zwischen verschiedenen Polaritäten, zwischen zwei Punkten auf der Erde, die sich idealerweise auf zwei unterschiedlichen Kontinenten befinden. Der Künstler visualisiert die Strecke zwischen diesen Punkten indem er an einem Ort anfängt zu belichten und bei der Ankunft am anderen Ort mit der Belichtung aufhört. Die Bilder aus “In-Between” haben keine Richtung, sie sind allein Zeugen der Kilometer, der Zeit und des Lichts. Markus Kaesler schafft es in ästhetischer Weise die Raum-Zeit-Distanz zwischen zwei Orten festzuhalten. 

Neben diesen philosophischen Inhalten, regt sein Werk auch politisch gesehen zum Nachdenken an: Zwei verschiedene Pole bilden ein gemeinsames Werk, eine Einheit. Es brauche beide Orte, um ein Werk entstehen zu lassen. 

Für Kaesler sind Konzepte hinter seinen Bildern wichtig und auch der Entstehungsprozess an sich -vom Aufenthalt am fotografierten Ort, bis zu der Bildentwicklung im Labor- ist nichts ohne Bedeutung für den in Heidelberg lebenden Künstler. 

 

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